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CD Rezension Pasticcio-Preis im Standard

Adamas Quartett: Subtilitäten (29. Mai 2014)

Das Streichquartett glänzt mit Werken von Haas, Korngold und Haydn

Das Streichquartett als solches – eine ideale kammermusikalische Form des feinnervigen Musizierens, des transparenten und doch intensiven Umsetzens von Strukturen. Es braucht dabei natürlich einen gemeinsamen und doch auf mögliche Kontrapunktik Rücksicht nehmenden Atem der Musiker, wie dies beim jungen Wiener Adamas Quartett tatsächlich der Fall ist. Im Jahr 2003 gegründet, hat es schon zahlreiche Preise erobert und konzertiert international. Ein besonderes Anliegen ist dem Adamas Quartett die Erinnerung an Komponisten, die zur verfemten und verfolgten Gruppe zu zählen sind, also die Erinnerung an Musik, die von den Nationalsozialisten als entartet gebrandmarkt wurde.

Auf der neuen CD (bei Gramola erschienen) widmet sich das Quartett denn auch Pavel Haas, der im KZ Auschwitz ermordet wurde und dessen 2. Streichquartett subtil interpretiert wird. Auch ist Erich Wolfgang Korngolds 2. Streichquartett zu hören, dazu delikat und klar umgesetzt etwas Wiener Klassik in Form von Joseph Haydn (das Lerchenquartett). Der Ö1-Pasticcio-Preis – vergeben in Kooperation mit dem Standard und Musikredakteur Ljubiša Tošić als Jurymitglied – geht somit an das Adamas Quartett. (red, Rondo, DER STANDARD, 30.5.2014)

 

 

"Diapason découverte"

Hier die Rezension in "Diapason":

 

 

Artikel in den Salzburger Nachrichten

Hier ein Artikel in den Salzburger Nachrichten:

 

 

CD aktuell in der Krone

Eine Kritik unserer CD in der Krone:

 

 

 

Stimmen zum Adamas Quartett

 

"Das Adamas Quartett ist ein hervorragendes junges Ensemble, welches nicht nur zu einem persönlichen Stil gefunden hat, sondern das sich nicht scheut, jene Musik in ihr Repertoire aufzunehmen, welche durch ein barbarisches Regime zum Verstummen gebracht wurde.

Der Verein exil.arte freut sich über die gelungene CD-Produktion.

Das Adamas Quartett geht sicher nicht den Weg des „geringsten Widerstands“; im Gegenteil ist die Wahl seines Repertoires kantig und grob geschliffen. Das ist aber für ein hervorragendes junges Ensemble heute wichtiger denn je. Ihre Wahl von Werken von Pavel Haas, Ernst Krenek, Erich Wolfgang Korngold u.a. verfemten Komponisten ist daher ein wichtiger Kommentar zur Gegenwart und ein Wegweiser in die Zukunft."

(Prof. Dr. Gerold Gruber, Obmann des Vereins exil.arte)

 

 

"Diese scheinbar die Mühen des Handwerks weit hinter sich lassende schwebende Leichtigkeit, die die Interpretationen des Adamas Quartetts auszeichnet, macht das Ensemble zum perfekten Botschafter komplexer musikalischer Inhalte. So kann auch die anspruchsvollste Quartettliteratur zur beglückenden musikalischen Botschaft werden."

(Richard Winter, Gramola) 

 

 

Da haben Sie ein tolles Quartett in Ihrem Haus … endlich wieder einmal ein Quartett mit einem eigenen Charakter … nicht ein weiteres Abziehbildchen   …
Musik für Streichquartett ist einfach die Krönung …. .. immer ein Erlebnis und Gewinn.

(Wladek Glowacz, Tudor Recording AG, zur Debut-CD des Adamas Quartett)

 

 

"Das Adamas Quartett ist das derzeit interessanteste junge Wiener Streichquartett."

(Otto Brusatti, Ö1)

 


"Das Adamas Quartett ist lange kein Geheimtipp mehr, das Adamas Quartett ist ein Tipp!"

(Otto Brusatti, Ö1)

 

 

"...Claudia Schwarzl und Roland Herret, Violinen, Anna Dekan, Viola sowie Jakob Gisler, Cello zeigen mit ihrer technisch-brillanten und musikalisch eindrucksvollen Debüt-CD, dass sie auf dem Weg nach oben sind." 

(Radio Stephansdom)