Das Quartett

 

"Das Adamas Quartett ist das derzeit interessanteste junge Wiener Streichquartett." So bezeichnete Otto Brusatti von Ö1 das Nachwuchsquartett, das nicht nur in Österreich sondern auch Ländern wie Armenien, Griechenland, Slowenien, Kroatien, Italien, Deutschland, USA, Frankreich, Bulgarien, Polen, Venezuela, Türkei, Spanien, Finnland, Japan und weitere das Publikum mit seiner Natürlichkeit, einem sehr hohen Spielniveau und Freude am Musizieren begeistern konnte.

 

Das Quartett, das im Jahr 2003 gegründet wurde, ist mehrfacher Preisträger bei Wettbewerben:

1. Preis und Sonderpreis für die beste Schubert - Interpretation beim internationalen Schubertwettbewerb in Ruse (2009)

1. Preis und Sonderpreis beim Internationalen Wettbewerb "Verfemte Musik" in Schwerin, Deutschland (2012)

Polnischer Musikpreis mit dem 2. Streichquartett von Krzysztof Penderecki auf der renommierten Internationalen Sommerakademie (2009)

Preisträger beim Josef Windisch - Wettbewerb in Wien (2009)

Im November 2011 wurde das Adamas Quartett in den Vorschlagskatalog der Jeunesse Österreich aufgenommen und es folgten Konzerte in der Saison 2012/2013 in verschieden Teilen Österreichs und Wiedereinladungen für die Saison 2013/14.

Im April 2013 erhält das Quartett den "Jeunesse – MehrWERTpreis" der Erste Bank dem die Aufnahme der Debut-CD (erschienen bei Gramola Wien) mit Werken von Pavel Haas, Korngold und Haydn folgt!

 

Ein großes Anliegen ist den vier Musikern die Auseinandersetzung mit verfemter Musik, Werken die während der Zeit des Nationalsozialismus als entartet bezeichnet und verboten wurden. Aus diesem Grund beteiligte sich das Adamas Quartett im Herbst 2012 am Internationalen Wettbewerb "Verfemte Musik" in Schwerin, Deutschland, und erzielte dort den 1. Preis und den Sonderpreis. Durch Live Auftritte im ORF im Rahmen von Gedenktagen gegen Gewalt und Rassismus gelang es dem Quartett einige dieser Werke einem breiteren Publikum zugänglich zu machen.

Des Weiteren engagiert sich das Quartett in Projekten, welche den Bereich der klassischen Musik mit anderen Kunstformen verbinden. So entstand beispielsweise im Rahmen der Internationalen Sommerakademie Wien Prag Budapest eine Zusammenarbeit mit StudentInnen des Max-Reinhard-Seminars der Universität für Musik und darstellende Kunst Wien, mit dem Titel "Talk Haydn",  sowie ein weiteres Projekt mit dem Titel "Aufschrei" (Regie: Steffen Jäger und Felicitas Braun) im darauffolgenden Jahr.

In der Saison 2012/2013 wurde in Zusammenarbeit mit der Regisseurin und Schauspielerin Ulla Pilz eine Konzert-und Performancereihe, unter dem Titel "4x1=1 - Vom Zauber des Streichquartetts", für Kinder im Rahmen der Jeunesse - Konzertreihe "Musik zum Angreifen" aufgeführt.

Mit großem Erfolg debütierte das Adamas Quartett im April 2010 im Wiener Musikverein. Dem Konzertabend folgte eine Einladung zur Live - Kultursendung “Klassik-Treffpunkt” des österreichischen Rundfunksenders Ö1. Unter der Moderation von Otto Brusatti präsentierte sich das Adamas Quartett mit dem Streichquartett in d-moll von Hugo Wolf einer breiten Öffentlichkeit.

Im November 2010 wurde das Quartett von der Simon Bolivar Hochschule für Musik in Caracas, Venezuela, eingeladen zu konzertieren und einen Kammermusikkurs zu leiten.

Nach Konzerten in Yerevan, Armenien und Ancient Sikyon, Griechenland, organisiert und unterstützt durch die Österreichischen Botschaften der jeweiligen Länder, folgte die Aufnahme in das Förderungsprogramm "New Austrian Sound of Music" vom Bundesministerium für europäische und internationale Angelegenheiten für die Saison 2012/2013.

Außerdem folgte das Quartett zahlreichen Einladungen zu mehreren Konzertreihen wie z.B. den Musikwochen Millstatt, dem Musikfestival Zagorje ob Savi/Slowenien, dem Festival Tarvisio, dem Musikfestival in Opicina/Trieste sowie den Österreichischen Musikwochen in Istanbul, Ankara, Sofia und Yerevan.

Als erste Österreicher traten die vier Musiker gemeinsam mit dem französischen Cellisten Victor Julien-Laferrière im Jänner 2013 in der prestigeträchtigen Fondation Singer-Polignac in Paris auf.

Die rege Konzerttätigkeit in Europa beinhaltete auch Projekte mit Wolfgang Puschnig und Otto Brusatti.

Im Rahmen der "Sonntagsmatineen" im Konzerthaus Klagenfurt sowie der Mittagskonzertreihe "Klangpause" der Universität für Musik und darstellende Kunst Wien, spielte das Quartett auch mehrere Rundfunkaufnahmen ein.

Das Quartett belegt bei Prof. Johannes Meissl an der Universität für Musik und darstellende Kunst Wien das Masterstudium Streicherkammermusik.

In Meisterkursen bei Mitgliedern des Juilliard Quartetts an der Julliard School New York, bei Hatto Beyerle und Miguel da Silva an der Académie musicale de Villecroze sowie bei Mitgliedern des Artis Quartetts, Evgenia Epshtein, Christoph Richter, Christophe Giovaninetti im Rahmen von ECMA - Sessions und der Internationalen Sommerakademie Wien Prag Budapest erhielten die Mitglieder des Quartetts weitere Anregungen für ihr musikalisches Schaffen.